Posts mit dem Label JP-Wanderlust werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label JP-Wanderlust werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 25. August 2012

Japanisch - das Fazit

Aus und vorbei ist es, die Woche Japanisch neigt sich dem Ende zu - und ich war mehr als positiv überrascht vom Japanischen.

Was ich gemacht habe 

Wie's mir dabei ging

Ich hatte erstaunlich viel Spaß am Japanischen, sowohl an der Sprache als auch an der Schrift. Obwohl ich es mir vorher nicht vorstellen konnte, ist Japanisch jetzt eine echte Option zum Weiterlernen für mich. 


Spaßfaktor (5/5)



Weitermach-Wollen-Faktor (5/5)


Brauchbarkeit-im-Alltag-Faktor (0/5)


Brauchbarkeit-im-Urlaub-Faktor (1/5)


Schneller-Erfolg-Faktor (2/5)
(Japanisch istzwar anders, aber nicht unlernbar kompliziert)


Qualität-der-Lehrmaterialien-Faktor (5/5)


Coolness-Faktor (5/5)

Gesamtbewertung: 3,5/5


(Gerundet auf 0,5)

 

Freitag, 24. August 2012

Japanisch: Lautmalerei

Nach meinem gestrigen Jammer-Post wird es Zeit auf eine der vielen guten Seiten des Japanischen einzugehen, die diese Sprache zu etwas Besonderem machen. Und zwar Lautmalerei, auf Japanisch giongo genannt.

Bei giongo handelt es sich um lautmalerische Beschreibungen, die wie Adverbien funktionieren. Da sie meistens Wortwiederholung beinhalten, klingen sie für unsere Ohren oft lustig. Meistens werden sie in Katakana geschrieben, manchmal in Hiragana. Ich bin sicher, dass es dafür eine Regel gibt, aber ich kenne sie nicht.

Ein paar Beispiele: 

Japanisch: 私の心臓がドキドキする。
Aussprache: Watashi-no shinzō-ga dokidoki suru.
Übersetzung:     Mein Herz macht dokidoki.
Bedeutung: Mein Herk klopft stark.


Japanisch: 山本さんはドアをドンドンたたいた。
Aussprache: Yamamoto-san-wa doa-o dondon tataita.
Übersetzung:     Herr Yamamoto klopte dondon an die Türe.
Bedeutung: Herr Yamamoto klopfte stark an die Türe.


Japanisch: 雨がザーザー降っている。
Aussprache: Ame-ga zāzā futte-iru.
Übersetzung:     Es regnete zāzā.
Bedeutung: Es regnete sehr stark.


Japanisch: テーブルはガタガタする。
Aussprache: Tēburu-wa gatagata suru
Übersetzung:     Der Tisch macht gatagata.
Bedeutung: Der Tisch ist wackelig.


Ist das nicht total genial? Definitiv ein Feature, das anderen Sprachen fehlt!

Donnerstag, 23. August 2012

Die japanische Schrift oder »Bist du deppad!«

Eigentlich wäre Japanisch die perfekte asiatische Sprache zum Lernen. Es gibt keine Probleme bei der Aussprache, keine Töne, keine Mehrzahl, kein grammatikalisches Geschlecht, keine Artikel. Es gibt genau zwei (!) unregelmäßige Verben. Verben ändern sich nicht nach der Person, man sagt also z.B.: »ich gehen«, »du gehen«,...

OK, Japanisch hat Fälle, doch die Endungen (oder Partikel) sind absolut regelmäßig. Es gibt verschiedene Zeiten und Verbformen, auch diese sind regelmäßig. Und natürlich gibt’s auch ein paar Dinge, die kompliziert sind. Kurz gesagt, Japanisch ist eine agglutinierende Sprache (d.h. die grammatikalische Funktion wird durch Endungen festgelegt) wie z.B. das Türkische oder das Ungarische. Wie die meisten agglutinierenden Sprachen hat Japanisch für einen Deutsch-Muttersprachler ein fremdes Vokabular und eine fremde, aber regelmäßige Grammatik. Von der Schwierigkeit her wäre die japanische Sprache wohl auch mit Türkisch oder Ungarisch zu vergleichen, eventuell noch ein bisschen einfacher, da das Verb nicht so viele Spompernadeln macht.

Wenn die Schrift nicht wäre. Die ist wirklich eine Ausgeburt der Hölle schrecklich kompliziert.

Es fängt damit an, dass es (wie bereits erwähnt), nicht nur eine japanische Schrift gibt, sondern drei. Die Silbenalphabete Hiragana und Katakana und die aus dem chinesischen Übernommenen Schriftzeichen namens Kanji.

Hiragana besteht aus 46 Grundzeichen, 25 davon abgeleiteten Zeichen und 36 zusammengesetzten Zeichen. Alleine da muss man also 107 Zeichen lernen.

Katakana besteht ebenfalls aus 46 Grundzeichen und 25 davon abgeleiteten Zeichen. Nachdem mit Katakana Fremdwörter geschrieben werden, gibt es mehr zusammengesetzte Zeichen um dem Japanischen fremde Laute darstellen zu können, nämlich 70. Katakana besteht also aus 141 Zeichen.

Dann gibt es noch die Kanji. Die offizielle Liste umfasst 2136 Zeichen, die jeder Japaner in der Schule lernt und die im Alltag verwendet werden. Dazu gibt es noch eine offizielle Liste von 861 Kanji, die zur Schreibung von Personen- oder Ortsnamen zugelassen sind. Das macht in Summe 2997 Kanji.

Um eine Japanische Zeitung lesen zu können, muss man also 3245 Zeichen (Hiragana, Katakana und Kanji) beherrschen. Eine große Aufgabe, aber schaffbar. Doch der Spaß hört da ja nicht auf.

Die Kanji, die sind nämlich ein Hund. Im Gegensatz zum Chinesischen, wo ein Zeichen meistens eine, maximal aber zwei Aussprachen hat, herrscht im Japanischen Wildwuchs. Die vom Chinesischen übernommenen Zeichen werden nämlich nicht nur für vom Chinesischen übernommenen Wörter verwendet, sondern auch für original Japanische. Zudem wurden die chinesischen Lehnwörter aus verschiedenen chinesischen Dialekten übernommen, d.h. ein Zeichen, das sino-japanisch (»chinesisch«) gelesen wird, kann verschiedene Aussprachen haben, und dazu können auch noch ein oder mehrere japanische Aussprachen kommen.

Ein Zeichen kann also je nachdem, mit welchen anderen Zeichen es steht, eine komplett verschiedene Aussprache (und auch Bedeutung) haben. Ein paar Beispiele:

Das Zeichen für »Sonne« und »Tag« sieht so aus: 日 Je nachdem, mit welchen anderen Zeichen es kombiniert wird, wird es jitsu, nichi, hi oder ka ausgesprochen. Dazu gibt es noch ein paar unregelmäßigigkeiten durch Kürzungen oder Wiederholungen. Mögliche Zusammensetzungen sind z.B.:

日中  hinaka    tagsüber
日日hi bitäglich
日常 nichialltäglich
日本 nihonJapan
四日 yokkavierter Tag im Monat
不日 fujitsuin wenigen Tagen
日子 nisshiAnzahl der Tage


Das Zeichen für »jetzt« oder »Gegenwart« sieht so aus: 今 Es wird kin, kon oder ima ausgesprochen. Mögliche Zusammensetzungen sind z.B.:

今古   kinko    jetzt und früher
今回 konkaidieses Mal
今時 imadoki    heutzutage


Wenn wir nun unsere Zeichen kombinieren und noch eine (in Hiragana geschriebene) Endung dran hängen, haben wir zwei mögliche Aussprachen, wobei ich z'wegen der Übersichtlichkeit die einzelnen Zeichen mit einem Bindestrich getrennt habe:

今日は   kon-nichi-wa    Guten Tag!
今日のkyō-noheutig


Aber Moment! Ist das は in konnichi-wa nicht das Zeichen für ha?

Ja, schon. Aber wenn は als grammatikalischer Partikel verwendet wird, wird es wa ausgesprochen. Ebenso wird へ in solchen Fällen nicht als he, sondern als e gesprochen. Ja, es ist wirklich so kompliziert.

Aber Moment! 今日 sind zwei Zeichen, aber als Aussprache steht da nur kyō, also eine Silbe? Wie kann das sein?

Die Kanji werden auch für japanische Wörter verwendet, die im Chinesischen mit zwei Zeichen geschrieben werden (also aus 2 »Wörtern« bestehen), im Japanischen aber nur ein Wort sind.»Heute« wird auch im Chinesischen 今日 geschrieben, aber jīn rì ausgesprochen. Als die Schriftzeichen von den Japanern übernommen wurden, gab es natürlich schon ein japanisches Wort für heute, nämlich kyō. Also beschlossen die Japaner, das Wort kyō ab sofort mit den chinesischen Schriftzeichen für »heute« zu schreiben, also für ein Wort zwei Zeichen zu verwenden, und das ist bei weitem nicht das einzige Wort, bei dem es so ist. Ja, es ist wirklich so kompliziert.

Und deshalb, liebes Japanisch, bin ich mir nicht sicher, ob das was mit uns werden wird. Ich fühle mich Dir zwar sehr zugeneigt und verbunden, aber dich schreiben und lesen zu können ist eine Lebensaufgabe, und ich weiß nicht, ob ich wirklich bereit bin, mich so fest an Dich zu binden, und alle anderen Sprachen für Dich zu Kurzzeitaffären zu degradieren. Ich fürchte fast, ich werde es bei unserer lang vergangenen 2 1/2 jährigen Affäre belassen.

Mittwoch, 22. August 2012

Japanisch - Zwischenstand

今日は & guten Tag, 

Ich war ja skeptisch. Ich hab's ja nicht geglaubt. Aber mir macht Japanisch richtig Spaß, obwohl ich nicht mal sicher war, ob ich es in meine Wanderlust-Liste aufnehmen soll. Irgendwie habe ich gedacht, dass Japanisch momentan absolut nicht meine Sprache sei, ich momentan keinen Bock drauf habe - aber ich wurde eines besseren belehrt. Zum einen weiß ich noch mehr von der Grammatik als gedacht (Vokabeln sind ein eigenes Thema ...), zum anderen hat an meiner Japanisch-Begeisterung sicher auch der geniale Einstig Japanisch Kurs anteil. 

Das einzige, was ich schade finde, ist, dass der Kurs nur mit lateinischer Schrift arbeitet und die Dialoge und Vokalben nicht einmal im Anhang in »wirklich« japanischer Schrift angegeben werden - beim Chinesisch-Kurs von Hueber ist das schon der Fall. Der Neid könnte einen Fressen. 

Nachdem die Silbenschriften Hiragana und Katakana für den geneigten Japanisch-Lerner ja kein Problem sein sollten, gebe ich hier nur die mit Kanji geschriebenen Vokabeln aus Lektion 1 und 2 an: 


今日は konnichi-wa Guten Tag!
watashi ich
名前 namae Name
何ですか nan desu-ka? Wie ist ...?
始めまして、どうぞ宜しく hajimemashite, dōzo yoroshiku nett, Sie kennen zu lernen
久し振り hisashiburi lange her
本当 hontō Wirklichkeit
元気 genki Gesundheit
どの位 dono gurai? Wie lange etwa?
日本 nihon Japan
三週間 san shūkan drei Wochen lang
naka das Innere
邪魔 jama Störung, Belästigung
奇麗な kirei-na schön, hübsch
部屋 heya Zimmer
狭い sema-i eng
少し sukoshi ein bisschen
便利な benri-na bequem, praktisch
今日の kyō-no heutig
夕食 yūshoku Abendessen
好きです suki desu mögen
頂きます itadakimasu Guten Appetit!
御馳走様でした gochisōsama deshita es wahr sehr schmackhaft

Und wie geht's jetzt weiter? Ich mache mit Hueber weiter und mein Ziel ist es, bis Lektion 4 zu kommen und auch die entsprechenden Kanji zu lernen und den ersten Zwischentest zu machen.


Sonntag, 19. August 2012

Wanderlust Woche 1 - Japanisch (日本語)

Es ist vollbracht, die erste Wanderlust-Ziehung ist durchgeführt und das Ergebnis lautet *Trommelwirbel*
Japanisch. Ich werde mich also ab heute bis Samstag eine Woche lang mit dieser schönen und exotischen (und mich momentan leider nicht wirklich interessierenden) Sprache beschäftigen.

Zuerst aber ein paar Worte zur Japanischen Sprache an sich: 

Ein bisschen Hintergrundinfo

Es gibt unterschiedliche Theorien zum Ursprung der japanischen Sprache. Manche Forscher gehen davon aus, dass japanisch mit dem Koreanischen und den altaischen Sprachen verwandt ist, wieder andere sehen Japanisch als isolierte Sprache an.Klar ist allerdings, dass sich die japanische Sprache spätestens ab dem achten Jahrhunder selbststandig entwickelt hat. 

Japanisch ist im Gegensatz zu vielen anderen asiatischen Sprachen keine Tonsprache und keine isolierende Sprache, sondern agglutinierend. D.h. Es gibt Fälle und Endungen werden an die Wörter angehängt um grammatische Funktionen zu markieren. Damit ist die Grammatik der japanischen Sprache ähnlich der anderer agglutinierender Sprachen, wie z.B. Koreanisch, Türkisch, Ungarisch und Finnisch. 

Der Wortschatz des japanischen ist allerdings stark vom Chinesischen beeinflusst. Die japaner übernahmen nicht nur die Schrift aus China, sondern auch viele Lehnworte, so dass heute ein Großteil des japanischen Wortschatzes chinesischer Herkunft ist.

Die Schrift

Und jetzt wird's kompliziert. In Japan sind nämlich parallel drei Schriften in Gebrauch, und eine offizielle lateinische Umschrift gibt es auch noch. 

Rōmaji


Rōmaji ist die Umschrift der japanischen Zeichen in die lateinische Schrift. Rōmaji werden in Lehrbüchern verwendet, wie z.B. im Einstieg Japanisch Kurs von Hueber. Auch in Japan werden sie zur Umschrift für Ausländer verwendet, z.B. für die Stationsnahmen in der U-Bahn, und auch in der Werbung wird Rōmaji eingesetzt. 

A a - kurzes a wie im Deutschen
Ā ā - langes a wie im Deutschen »Fahrt«
B b - wie im Deutschen 
Ch ch - wie ein deutsches »tsch«
D d - wie im deutschen
E e - kurzes geschlossenes e wie in »selten«
Ē ē - langes geschlossenes e wie in »See«
Ei ei - langes geschlossenes e wie in »See«
F f - ein Mittelding zwischen f und h 
G g - wie im Deutschen
H h - wie im Deutschen
I i - kurzes i wie im Deutschen
Ī ī - langes i wie in »Stiefel«
Ii ii -  langes i wie in »Stiefel«
J j  - wie »dsch« in Dschungel
K k - wie im Deutschen
M m - wie im Deutschen 
N n - wie im Deutschen, am Wortende fast ein ng
O o - kurzes geschlossenes o
Ō ō - langes geschlossenes o wie in »Sohle«
Ou ou - langes geschlossenes o wie in »Sohle«
P p - wie im Deutschen
R r - eine Mischung aus r, l und d 
S s - wie im Deutschen
Sh sh - wie ein deusches »sch« 
T t - wie im Deutschen
Ts ts - wie das deutsche z
U u - eine Mischung aus u und i, ähnlich dem türkischen ı
Ū ū - wie das japanische u, nur lang
W w - wie das englische w
Y y - wie das deusche J j 
Z z - stimmhaftes s wie im Bundesdeutschen »Ros

Hiragana 


Hiragana ist eine Silbenschrift. Hiragana wird verwendet für japanische Wörter, für die es kein chinesisches Zeichen (»Kanji«) gibt, für Endungen und Partikel, als Schrift sowohl japanische als auch ausländische für Lese-Anfänger. Anbei eine Liste der Hiragana und ihrer Rōmaji-Entsprechung:

あ - a
い - i
う - u
え - e
お - o
か - ka
き - ki
く - ku
け - ke
こ - ko
が - ga
ぎ - gi
ぐ - gu
げ - ge
ご - go
さ - sa
し - shi
す - su
せ - se
そ - so
ざ - za
じ - ji
ず - zu
ぜ - ze
ぞ - zo
た - ta
ち - chi
つ - tsu
て - te
と - to
だ - da
ぢ - ji
づ - zu
で - de
ど - do
な - na
に - ni
ぬ - nu
ね - ne
の - no
は - ha (wa als Partikel)
ひ - hi
ふ - fu
へ - he (e als Partikel)
ほ - ho
ば - ba
び - bi
ぶ - bu
べ - be
ぼ - bo
ぱ - pa
ぴ - pi
ぷ - pu
ぺ - pe
ぽ -po
ま - ma
み - mi
む - mu
め - me
も - mo
や - ya
ゆ - yu
よ - yo
ら - ra
り - ri
る - ru
れ - re
ろ - ro
わ - wa
を - o (nur als Akkusativmarker)
ん - n (nur am Silbenende)

Zusätzlich gibt es noch einige Zusammensetzungen, nämlich: 

きゃ - kya
きゅ - kyu
きょ - kyo
ぎゃ - gya
ぎゅ - gyu
ぎょ - gyo
しゃ - sha
しゅ - shu
しょ - sho
じゃ - ja
じゅ - ju
じょ - jo
ちゃ - cha
ちゅ - chu
ちょ - cho
にゃ - nya
にゅ - nyu
にょ - nyo
ひゃ - hya
ひゅ - hyu
ひょ - hyu
びゃ - bya
びゅ - byu
びょ - byo
ぴゃ - pya
ぴゅ - pyu
ぴょ - pyo
みゃ - mya
みゅ - myu
みょ - myo
りゃ - rya
りゅ - ryu
りょ - ryo

Die langen Vokale werden unterschiedlich gekennzeichnet: 
  • Ein langes a durch ein nachgestelltes あ, also z.B.: ま ma - まあ
  • Ein langes i durch ein nachgestelltes い, also z.B.: き ki - きい kii
  • Ein langes u durch ein nachgestelltes う, also z.B.: じゅ ju - じゅう
  • Ein langes e (meistens) durch ein nachgestelltes い, also z.B.: せ se - せい sei
  • Ein langes o (meistens) durch ein nachgestelltes う, also z.B.: そ so - そう

Katakana


Auch Katakana ist eine Silbenschrift. Katakana wird vor allem verwendet für Fremdwörter und zur Hervorhebng, ähnlich unserem Kursivdruck. Katakana hat die selben Silben wie Hiragana und »funktioniert« abgesehen von ein paar Ausnahmen genau gleich. Die Silben in Katakana sind: 

ア イ ウ エ オ カ キ ク ケ コ ガ ギ グ ゲ ゴ サ シ ス セ ソ ザ ジ ズ ゼ ゾ タ チ ツ テ ト ダ ヂ ヅ デ ド ナ ニ ヌ ネ ノ ハ ヒ フ ヘ ホ バ ビ ブ ベ ボ パ ピ プ ペ ポ マ ミ ム メ モ ヤ ユ ユ ラ リ ル レ ロ ワ ヲ ン

Die Zusammensetzungen funktionieren genauso wie bei Hiragana, wobei es ein paar Zusätzliche zur Schreibung von Fremdwörtern gibt. 

Die Vokallänge wird in Katakana immer mit einem nachgestellten - geschrieben. 

Kanji


Offiziell werden in Japan 2.136 chinesische Schriftzeichen, genannt »Kanji« verwendet, und diese lernen japanische Schüler auch in ihrer Schullaufbahn. Um japanisch Lesen zu können, muss man diese Kanji beherrschen. 


Japanisch und ich 


Ich fange nicht ganz bei null an, da ich während meiner Schulzeit 2,5 Jahre Japanisch an der Volkshochschule gelernt habe und danach auch noch im Seltbststudium etwas weitergelernt habe, vor allem Kanji. Ich schätze ich war damals irgendwo zwischen CEFR-Stufe A1 und A2. Ich habe zwar sicher viel vergessen (vor allem Vokabeln), bin aber zuversichtlich, dass »nochmal lernen« schneller geht als »neu lernen«.

Ich bin schon gespannt, wie viel ich noch weiß und wie leicht oder schwer mir der Wiedereinstieg fällt, vor allem da mir momentan ein bisschen die Motivation für das Japanische fehlt. Ich war zuerst gar nicht sicher, ob ich Japanisch in meine »Wanderlust« aufnehmen soll, aber da ich's schon mal gelernt habe und mich die Sprache doch immer wieder reizt ... Etwas enttäuscht war ich auf jeden Fall schon, als ich gleich als Erstes Japanisch gezogen habe. Aber was soll's, da muss man durch.

ようこそ、日本語。本当に久し振りでしょう。
Yōkoso, nihongo. Hontō-ni hisashiburi deshō.
Willkommen, Japanisch. Es ist wirklich lange her, was?

... kann ich immerhin noch sagen.

And now, Ladies and Gentlemen ...

Jetzt geht's los. Ich habe einmal in meinem Sprachbuchregal gekramt und die folgenden Japanischbücher ans Tageslicht befördert: 


 Für meinen einwöchigen Flirt mit dem Japanischen werde ich mich wohl v.a. an »Einstieg japanisch« und »15 minute Japanese« halten, eventuell ein bisschen in »Grammatik kurz und bündig« blättern und den Rest der Bücher ignorieren. Und los geht's!